Kannst Du Lesen & Schreiben?

Wie es aussieht, kann die Mehrheit der Büroarbeiter nicht richtig Tippen. Das zieht sich durch alle Büro-Jobs und durch die gesamte Hierarchie. Richtig Tippen heißt:

Wenn man Leute beim Schreiben am Computer auf ihr Zweifinger-System und dergleichen anspricht, hört man einige Ausreden. Nichstdestotrotz bleibt es teuer und stressig, systemlos und zufälligen Gewohnheiten folgend auf der Tastatur zu herum zu wursteln.

Schön, dass manche den Hinweis aufnehmen und sich mit dem Thema befassen. Es dauert meist nicht lange, bis die Vorteile sichtbar werden: Man gewinnt nicht nur Schnelligkeit, sondern reduziert sogar den Stress. Das Schreiben wird einfach enspannter, wenn die Eingabe mit dem Denkprozess Schritt hält.

Die Zeitersparnis kann enorm sein. Die meisten Büroangestelten bewegen sich bei armseligen 150 bis 300 Anschläge pro Minute. Mittelfristig lässt sich alles gut und gerne 20% schneller schreiben: Emails, Berichte, Beiträge für Kollaborationssysteme und Netzwerke, Spezifikationen, Dokumentation, Programm-Code, Veröffentlichungen etc. - was immer der Job erfordert. Das kann leicht eine Arbeitswoche oder auch mehr Zeit pro Jahr einsparen.

Handwerker müssen - neben theoretischer Ausbildung - auch Stunden und Tage für das Einüben von Handgriffen und Abläufen investieren. Genauso kann man erwarten, dass eine Bürokraft ihre Software kennt (auch ein interessantes, aber anderes Thema), aber auch die Tastatur beherrscht.

Wie man richtig tippt, das kann man aus tausenden von Quellen lernen. Dabei kommen einige Zeichen allerdings zu kurz - und hier ist, wie man diese üben kann.

Alphabet kann ja jeder



Zeichensatz:

 

 

© Hermann Faß, 2021